Geläute der Kapelle St. Michael in Wangen
Die Kapelle St. Michael in Wangen
Kirchlich ist Wangen etwa seit dem 13. Jahrhundert Filial der Pfarrei Ostrach. Es soll ihr mit anderen Orten 1224 als „Dotation" zugewiesen worden sein.
Laut einer Urkunde wurden 1324 die Pfründe in Wangen (neben anderen) dem Vikar von Ostrach, Domino Walthero, durch den Dekan von Mengen bestätigt. Der Pfründeinhaber hatte damals einmal in der Woche in der Kapelle zu Wangen eine Messe zu lesen und am Tag des Kirchenpatrons.
Als Filial besaß also Wangen bereits vor 1324 eine eigene Kapelle unter dem Patrozinium St. Michaelis Archang. Der älteste Teil soll auf das Jahr 1118 zurück gehen.
Der romanische Baustil der Kapelle, besonders aber ein romanisches Fenster der frühen Form hinter dem Aufsatz des Barockaltars, dürfte die angeblich vor 1959 im Turm sichtbare Zahl des Baujahres 1119 bestätigen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle beschädigt und ab 1676 wieder instand gesetzt. Die Schäden scheinen 1680 soweit behoben gewesen zu sein, dass am 24. August 1680 der Weihbischof Georg Sigismund von Constanz die Kapelle einweihen konnte Die letzte Renovation erfolgte in den Jahren 1987 – 1989.


Kapelle St. Michael
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