Benediktinerinnenkloster Unserer Lieben Frau

 
Das Benediktinerinnenpriorat Unserer Lieben Frau zu Habsthal ist ein geistlicher Ort in der Kirchengemeinde Ostrachtal.

In der Regel des heiligen Benedikt wird das Kloster als „Haus Gottes" bezeichnet; ein Ort, an dem zu allererst Gott gesucht und verherrlicht wird; ein Ort, als dessen geistlicher Mittelpunkt der auferstandene Christus gilt. Von daher darf die Klostergemeinschaft nicht in erster Linie nach ihren Tätigkeiten definiert werden. Sie wirkt vor allem durch ihr Dasein, durch ihr Leben nach dem Evangelium in die Kirchengemeinde hinein.

Mit der Vorrangstellung von Gebet und Gottesdienst gibt die Klostergemeinschaft einer Gesellschaft, die mehr auf Aktivität ausgerichtet ist, wertvolle, richtungweisende Impulse. Mehr denn je unterliegt der heutige Mensch der Gefahr des Aktivismus, vor der ihn jedoch eine Ausrichtung am spirituellen Leben bewahren kann, sich bewusst werdend, dass er als Christ in erster Linie im Dienst des Reiches Gottes steht.

Unter Wahrung der eigenen Spiritualität bietet Kloster Habsthal seine Mitarbeit in der KG an: direkte Seelsorge durch den Spiritual; spirituelle Angebote, wie z.B. jährliche Besinnungsabende; geistliche Begleitung und logotherapeutische Lebensberatung.

Kloster Habsthal ist außerdem ein Haus der Stille und der Gastfreundschaft: es steht allen offen, die für kurze oder längere Zeit Ruhe suchen, am klösterlichen Leben teilnehmen wollen, nach einer Wegweisung suchen oder ihre Gottesbeziehung vertiefen möchten.
Für interessierte Gruppen bieten die Schwestern Kirchen- und Klosterführungen an.

Auch als kleine Klostergemeinschaft leben die Benediktinerinnen von Kloster Habsthal im Vertrauen darauf, dass ihr bescheidenes Ordensleben Segen für die nähere und weitere Umgebung sein wird.

Es ist ihnen ein großes Anliegen, die Gläubigen der Kirchengemeinde Ostrachtal an ihrem klösterlichen Leben teilhaben zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Kloster Habsthal als ein „Haus Gottes" kennen zu lernen und erfahren zu können. Dazu laden wir sie alle herzlich ein: „Kommt und seht!"